Deep South Music

Bluegrass, Blues und Jazz – Musikreise durch den tiefen Süden

1. Tag: Ankunft Flughafen Northern Kentucky/Cincinnati

Übernachtung im Boutique Hotel Covington in Covington.

2. Tag: Lexington

Am nächsten Morgen geht es nach Lexington, eine wahre Pilgerstätte für Pferdefreunde. In jedem Fall sollte hier ausreichend Zeit für den Besuch des Kentucky Horse Park eingeplant werden. Und – in der Rennsaison von April bis Oktober – ein Nachmittag auf der Keenland Rennbahn! Ein beschauliches Freilichtmuseum kann man im Shaker Village of Pleasant Hill besuchen. In der Heimat der drittgrößten Shaker-Gemeinde der USA laden Hotels und Restaurants in authentischem Ambiente zum Verweilen ein.

3. Tag: Louisville

Louisville, die Heimat des weltberühmten Kentucky Derby. Deren Rennbahn Churchill Downs schließt sich das Kentucky Derby Museum an, das die ganze Geschichte des legendären Pferderennens erzählt. Das Stadtzentrum von Louisville erstreckt sich entlang der Main Street und hinunter zum Fluss, von wo das nostalgische Ausflugschiff Belle of Louisville ablegt. Baseball-Fans zieht es in das Slugger Museum and Factory. Whiskey-Liebhaber folgen dem Louisville Urban Bourbon Trail, der sie zielsicher zu den hochprozentigen Hotspots der Stadt dirigiert. Und natürlich darf auch ein Besuch Muhammad Ali Center nicht fehlen.

4. Tag: Bowling Green

Von Louisville geht es südlich Richtung Bowling Green. Auf dem Weg liegen Hodgenville mit dem Geburtshaus von Abraham Lincoln und Bardstown, die Welthauptstadt des Bourbons. Weiter südlich findet man den Mammoth Cave Nationalpark, der ein 630 Kilometer langes, unterirdisches Höhlensystem beherbergt und wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Es handelt sich hierbei um das größte Höhlensystem der Welt. Bowling Green im Herzen des Kentucky Cave Country hält mit dem National Corvette Museum ein echtes Schmankerl für Autofans bereit. Hier ist die einzige Produktionsstätte dieses legendären Autos und man kann sogar eine Werksbesichtigung machen.

5. / 6. Tag: Nashville

Die Hauptstadt Tennessees ist Nashville und gilt als das Hollywood der Musik. Ob Country, Pop oder Rock - wer im Musikbusiness etwas auf sich hält, muss einmal dort gewesen sein. Hier zeigen Legenden wie Johnny Cash, Patsy Cline oder Elvis Presley wie es gemacht wurde und inspirieren bis heute Künstler wie Chris Stapleton oder die Kings of Leon. Besuche in der Country Music Hall of Fame, den RCA Studios B, dem Johny Cash Museum und dem Lower Broadway mit seinen Honky Tonk Bars dürfen deshalb nicht fehlen.

7. / 8. Tag: Memphis

Der Weg nach Memphis führt entlang endloser Baumwollfelder und passiert Brownsville mit dem Tina Turner Museum im West Tennessee Delta Heritage Museum. Auch ein Besuch im Old Country Store im Casey Jones Village darf nicht fehlen. Am Buffet gibts authentische Südstaaten-Küche und an der Fudge Bar süße Köstlichkeiten. Meet Elvis in Memphis – die Millionenstadt am Mississippi. Früher war dies noch eine Hafenstadt, die als Sklavenumschlagplatz diente. Heute ist Memphis „Home of the Blues, Birthplace of Rock’n’Roll“. Sie wandeln, wo Elvis einst seine erste Platte in den Sun Studios aufnahm und besuchen den Jungle Room in seiner Graceland Mansion. Doch Memphis hat noch viel mehr zu bieten: seien es die Blues Clubs auf der Beale Street, die Aussichtsplattform der Memphis Pyramide, die jungen und hippen Viertel Cooper-Young, Broad Street und Overton Square oder das Grandhotel The Peabody.

Geschichte pur: Auch Bürgerrechtsgeschichte treffen Sie in Memphis. Hier wurde 1968 Dr. Martin Luther King auf dem Balkon des Lorraine Motels erschossen. Heute schließt hier das National Civil Rights Museum an und öffnet seine Pforten für Geschichtsfreunde aus aller Welt.

9. Tag: Tupelo / Oxford

Die Outlet Mall in Southhaven auf dem Weg nach Tupelo hat sich ganz dem Thema Musik verschrieben. Hier erfährt man ganz nebenher interessante Fakten über diese musikträchtige Region. Tupelo ist dann noch ungefähr 1 ½ Stunden entfernt. Es ist Geburtstort des legendären Elvis Presley. Neben seinem Geburtshaus ist hier auch der Hardwarestore zu besichtigen, in dem seine Mutter Gladys ihm die allererste Gitarre kaufte.

10. Tag: Delta / Cleveland

Unweit von Tupelo auf dem Weg nach Cleveland liegt das kleine Universitätsstädtchen Oxford, Heimat der „Ole Miss“ University of Mississippi. Hier lebte einst der Schriftsteller William Faulkner. Bis heute ist Oxford Heimat vieler Autoren, wie zum Beispiel John Grisham. Und mit seinen kleinen Boutiquen und Bars rund um den Lafayette Square ist Oxford das ideale Ebenbild einer Small Town America. Im Nordosten liegt das Mississippi Delta. Die angeschwemmte Ebene mit fruchtbarem Boden ist ideal für den Anbau von Baumwolle. Aber hier befindet sich auch der Geburtsort des Blues. Das Delta ist geprägt von der Landwirtschaft und seiner Musik und so findet man viele besondere Orte hier, wie zum Beispiel den Ground Zero Blues Club in Clarksdale - der Club von Morgan Freeman. Cleveland ist eine Universitätsstadt, die sich ganz der Musik verschrieben hat. Hier wurde im März 2016 das neue Grammy Museum Mississippi ins Leben gerufen.

11. Tag: Vicksburg

Auf dem Weg Richtung Süden passiert man Indianola, Geburtsort des berühmten Bluesmusikers B.B. King. Das hiesige Museum zu seinen Ehren gibt gleichzeitig interessante Einblicke in das Mississippi Delta und seine Geschichte. Am Fluss Mississippi selbst liegen die beiden Städte Vicksburg und Natchez. Vicksburg war im amerikanischen Bürgerkrieg ein wichtiger Ort und auch heute kann man noch den beeindruckenden Military Park besichtigen. Die Bed & Breakfasts in Vicksburg sind in alten Stadtvillen der Plantagenbesitzern angesiedelt. Man erfährt sehr viel über die Geschichte des Südens in dieser Stadt.

12. Tag: Natchez

Zwischen Vicksburg und Natchez fährt man weiterhin auf dem Blues - Highway 61. Man kann aber auch Teile der Strecke auf dem Natchez Trace Parkway fahren. Hier findet man keinerlei Werbung, dafür aber schönste Naturabschnitte. Natchez wird „die Schöne“ genannt, denn die Stadt ergab sich während des Krieges sehr früh. Aus diesem Grund wurde sie kaum zerstört und beherbergt heute die meisten Antebellum-Villen im ganzen Süden. Besonders lohnenswert ist Longwood. Diese Villa wurde als Oktogon angelegt und hat eine erstaunliche Geschichte.

13. / 14. Tag: New Orleans

15. Tag: Abflug

Leistungen: Linienflug hin nach Cincinnati und zurück von New Orleans, Mietwagen der Kategorie Economy, 14 Übernachtungen in Mittelklassehotels (teilweise inkl. Frühstück)

Reisepreis: Alle unsere Rundreisen werden individuell nach Ihren Wünschen angepasst. Andere Route oder Aufenthaltsdauer, Flüge in höheren Reiseklassen, größeres Fahrzeug, Kombinationen mit weiteren Zielen (z. B. New York oder Hawaii)? Bitte fragen Sie nach! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und unterbreiten Ihnen dann gerne ein Angebot, das perfekt zu Ihren Vorgaben passt.